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In der Nacht, irgendwo in meinem Kopf...



...dort habe ich ein Haus gefunden. Kein Weg führt dort hin. Da ist nur Landschaft, deren Ende herrlich paradox irgendwo in der Unendlichkeit liegen muss. Umringt von weiten Wiesen und Wäldern, die das Licht durchdringt, als wären es nur unzählige, sparsam angelegte Alleen, deren Wege sich immer wieder und wieder schneiden, liegt ein kleiner See, der eher noch die Quelle dieser unnatürlichen Helligkeit zu sein scheint, als der blassrosa Mond am düsteren Himmel, dessen Farben an eine sachte Buntstiftzeichnung erinnern.

Überall in dieser ewig nächtlichen Gegend findet man Glühwürmchen. In der Nähe des Wassers, um das herum sich noch mehr dieser lebendigen Sterne sammeln, wirkt die Spiegelung im See, und die seltsame Art, auf die das dunkle, zeitweise flüchtig bewegte Nass den schwachen Schein zurückwerfen, fast beunruhigend - der Grund dieses Helligkeitseffekts. Doch die dunklen Wolken, die Vorahnung eines sanften Gewitters macht die Umgebung nur noch eintöniger, nimmt jede natürlich zu begründende Angst.

Nicht weit von diesem See schirmten altmodische Papierwände die verlassenen Räume eines großen Anwesens unnatürlich anständig vor dem Licht der Feuerfliegen ab. In der unmittelbaren Nähe des altjapanischen Hauses scheint die Atmosphäre zu wechseln...
Bereits in den Wäldern und unter den vereinzelten Kirschbäumen auf den Weiden herrscht ein fast bedrückendes Gefühl der Freiheit und des Friedens um den Besucher dieses Ortes, doch schon wenige Schritte vor dem offen stehenden Eingang mischt sich eine um keinen Preis zu leugnende Ahnung der Entgültigkeit in die Wahrnehmung des Gastes; doch das ist auch schon alles. Selbst eine sehr empfindsame Person wird wohl kaum in der Lage sein, Trauer oder Einsamkeit in dieser Gegend aufzuspüren.

Etwas Namenloses scheint einem den Willen zu nehmen, die weiteren Räume des Gebäudes in Augenschein zu nehmen, sobald man den noch immer zur Natur hin offenen Raum betreten hat. Ob der lebendigen Lichtquelle von Außen liegen die Schatten hinter den teilweise von Zeit und vielleicht sogar Unwettern geschädigten Wänden schockierend ruhig auf den rauen, stark verstaubten Oberflächen. Wenige Möbel befinden sich hier, sind unter alten, einst wohl weißen oder zumindest hellen Laken zu erahnen, eine alte Uhr, deren goldene Verzierung im spärlichen Licht der schwebenden Flammen außerhalb des Hauses durch dumpfen Schimmer unbewusste Aufmerksamkeit auf sich zieht, beobachtet den Besucher von der Wand aus.
Sie wirkt seltsam fremd in diesem ohnehin schon ungewöhnlich zusammengestellten Bild der anscheinend damaligen westlichen Lebensweise in diesem traditionellen Haus.
„Unwichtig,“ wird den Gast dieses Ortes sein Instinkt vollkommen richtig informieren. Wer dieses seltsame Gebilde aus Gold und dunklem Holz dennoch genauer in Augenschein nehmen möchte, wird nicht viel mehr bemerken, als die Zeiger, deren eigene Welt einmal um 0503 Uhr einfach stehen blieb und das leise, von der dicken Stille ringsumher fast ersticke Ticken. Niemand wird ausmachen können, ob der alte Zeitmesser tatsächlich nach all seiner Zeit in dieser Geräuschlosigkeit noch immer wacker versucht, diese zu bekämpfen, oder ob die überreizten Sinne des Gasts ihm diese Laute vorspielen; sei es nun, um das Ganze unerklärlicher oder auch gewöhnlicher auf ihren Eigner wirken zu lassen.

Weg von dem Überbleibsel an der Wand und seinen Phantomlauten. Noch einmal schweift der Blick durch diesen Raum, den zu durchqueren noch immer jegliche eigene Kraft fehlt; nur wer seine nicht vorhandene Neugier ignoriert und einfach weitergeht, wird sehen, ob es einen Grund gibt, den Rest des Hauses durch diese unbekannte Kraft zu sichern – oder ist es doch nur ein Nebeneffekt der allgemeinen Stimmung? Das zu unterscheiden, scheint im Moment ebenso trivial wie die erst viel später folgende Feststellung, dass es keinen ersichtlichen Grund für einen derartigen Schutz gibt…


Den Rest irgendwann demnächst...

A.
29.6.06 02:13


cool *lol*



Funktioniert das immer so? Dass Wünsche, die ich hier aufschreibe, in Erfüllung gehen? Wenn ja, werd ich in Zukunft jeden Müll hier rein texten. Schmerz auf Befehl und das ohne Cutter is echt ne willkommene Abwechslung, selbst wenns nicht direkt der eigene ist.

Schade nur, dass meine Empfindung so geschädigt ist, dass ich nicht so sehr lange was davon haben werde - zumindest nicht in dieser Intensität.... damn...

So, was ich eigentlich in den Raum schmeißen wollte... (wieder furchtbar sinnvoll, weil ich mich ums Verrecken nicht genauer darüber auslassen werde.. zumindest nicht jetzt)

Lange her, dass ich einen Elben Char hatte... diese "Rasse" hat die faszinierende Eigenschaft des Selbstschutzes.
Diese Wesen können an gebrochenem Herzen sterben.
Was ich gerade geistig versuche zu klären: Das geht sicher auch bei anderen Rassen.. aber wo liegt da die Grenze? Oder gibt es sie doch gar nicht?

Wann ist seelischer Schaden tödlich, ohne dass man sich in irgendeiner Form selbst daran beteiligt, den Körper verrecken zu lassen?

A.
25.6.06 00:41


Dreck



Where are your friends,
where are your children?
Is this your house,
is this your home?
Does nothing ever last forever?
Does everybody sleep alone?

(Mike & the Mechanics)



Falls es jemanden gibt, den das zum Nachdenken anregt... mein Beileid.
Gibt nicht viel zu berichten, wollte das nur mal so loswerden.


Leben - im Sinne von bewusster Existenz - tut weh.
-. -'
Scheiße.
24.6.06 18:12


Seltsamer Rhythmus // Blank Mind



Nach einer ewig Durchmach-Session und dem folgenden Koma ist mir endlich klar geworden, was in meinem Alltag nicht stimmt. Irgendwie kann man mich nur zu was gebrauchen, wenn ich länger wach bin, als für einen normalen Lilim üblich und gesund. Das sind dann auch die einzigen Phasen in denen ich mich kreativ betätigen kann ohne frustriert vor einem komplett leeren Blatt zu sitzen.

Und dann kommt das Koma o.o Nach mehr als 8 Stunden Schlaf habe ich zwangsweise *immer* Kopfschmerzen und fühle mich erschlagen, allerdings kann ich auch nicht behaupten, nach weniger Schlaf fit zu sein. Mit längerer "Erholungs"phase werden halt die Kopfschmerzen nach dem Aufstehen heftiger und eigentlich habe ich jeden Morgen bzw. Abend das Gefühl, während ich schlief verprügelt worden zu sein. Dann möchte ich an liebsten nochmal einschlafen. und so komm ich auf knapp 30 stunden schlaf, wenn sich das wieder-und-wieder Einschlafen mal durchsetzen lässt und der Alltag einen nicht auf die Beine zwingt.

Heißt auf gut Deutsch: Es kann mir eigentlich nur jeden zweiten Tag gut gehen, egal was los ist. Und irgendwie finde ich diesen Gedanken derzeit nicht sehr aufmunternd.

Vllt merkt man, dass ich mich grad wieder in einem Frisch-Aufgewacht Status befinde, aber auch wenn ich mein Krea-Hoch habe, fehlt mir derzeit einfach die Kreativität, irgendwas vernünftiges auf die Beine zu stellen. Zwar hab ich die Möglichkeit, Artworks für die Gilde zu basteln, aber dazu muss ich eben auch die Stimmung haben.
Früher konnte ich so einiges an Ideen zeichnerisch ausleben und auch die Ideen wurden mir mehr oder weniger um die Ohren gehauen, aber das hing eben mit dem RPG zusammen.
Seit da nicht mehr wirklich was los ist, fehlt mich auch die persönlliche Verbindung zu irgendwelchen Personen bzw. Chars. Und wenn es da niemanden gibt, macht es wenig Sinn, sich über wirklich halbwegs vernünftige Artworks den Kopf zu zerbrechen, weil einfach die Story fehlt, die dahinterstehen sollte.
Und einfach nur der Kunst halber irgendwelche Charactere erfinden, kann ich nicht. Wenn eine Person hochgezogen wird, dann richtig und nicht nur auf dem Blatt. Ein Char macht doch nur Spaß, wenn er auch in irgend einer Form auf äußere Einflüsse reagieren kann. Da fehlt dann einfach die Kommunikation bzw. die dazu nötigen Partner.

Bleibt nur zu hoffen, dass bald mal wieder irgendetwas passiert, was mich aus dieser Phase rausholt, es fühlt sich einfach unerträglich an.

A.
23.6.06 21:48


Hitze, Blumen, Knödel und 20 Schritte Freiheit



Hmh... eigentlich hatte ich eben noch das Gefühl, dass ic eute sogar was zu erzählen hätte, aber jetzt... erinner ich mich schon wieder an gar nichts mehr.... manchmal ist dieses Elektrosmog geschädigte Hirn ein ganz klein wenig belastend. ^^'

Nya, ein Bisschen was krieg ich schon noch zusammen... auf jeden Fall war's heute eindeutig zu heiß (mal wieder, suprise, suprise) - der Abend, den ich sprengender Weise im Rosengarten verbracht habe, war aber recht angenehm... abgesehen von den Mücken.
Whatever...

Danach hab ich mit Freude festgestellt, dass MSN wieder der Meinung war, nicht funktinieren zu müssen. Als es - immerhin zwei Minuten lang - ging, bestant meine Kontaktliste allerdings auch ausschließlich aus Offline-Symbolen.. also hoff ich mal, dass der Kram nicht nur bei mir gestreikt hat und mich niemand dumm anmacht, weil ich ja nicht on war.

Und was gelernt hab ich heut auch... kann jetzt Knödel kochen, seid stolz auf mich x_x'
Als Strafe für den Kochdienst wurde meine tolle Familie zu einer kurzen, aber doch recht faszinierenden Diskussion über [20 Schritte Freiheit] vom lieben Herrn Kaschte gezwungen. Irgendwie hab ich die Vermutung, dass ein Großteil meiner Mitbewohner heute nicht ganz so gut träumen wird *schmunzel*

Tierisch sinnfrei, was ich heut wieder von mir gebe, aber irgendwie muss ich meinen Tippdrang befriedigen, und da sich das Playtechnisch derzeit kaum lösen lässt, muss eben dieser Blog herhalten, sorry.


A.
22.6.06 00:44


Cold Flowers



iF you miSs soMeoNe,

you'LL jUst haVe t0 cry haRD eNouGH AND MaYBe, jusT maybE,
ThE raIn WiLL piTyFulLy tELL Y0uR TEaRs wHAt hE is d0iNG.
21.6.06 08:14


Wie rum denn jetzt?



Mir ist letztens noch mal sehr aufgefallen, wie unlogisch das Wahrnehmen "fremder" Gefühle eigentlich ist.
Normalerweise wird eigentlich nur ein Funke des bzw. der Gefühle aufgenommen und "entzündet" sozusagen die Mengen der entsprechenden Empfindung/en, die sich noch im eigenen Körper befindet/n. Soweit eigentlich nachvollziehbar, ne?

Der Logikfehler tritt bei Aggressionen und Hass auf. Wenn es wirklich wie oben beschrieben funktioniert, (was ich jetzt als Grundlage nehme, denn nur so ist auch erklärt, dass speziell ruhige und beherrschte Menschen besonders offen für die Geisteswelt anderer sind.) müsste ein empfangender Mensch sehr aggressiv werden, wenn der Sender wütend oder negativ aufgeregt ist.
Es passiert durchaus, dass der Empfänger dadurch Hass entwickelt, aber dieser entsteht meist nur dann bei Menschen, wenn diese durch Schmerz immer aggressiv werden, also spielt da wieder die eigene emotionale Rekation eine starke Rolle.

Weiß man nun, diese Reaktion wenigstens kurzzeitig zu unterbinden, werden meinen Vermutungen nach die Wenigsten merken, dass die Wut des Senders auf sie übergeht bzw. die reine Wut die eigene entfacht, ohne einen Umweg über den Schmerz zu machen.

Aber verletzt einen der Hass fremder Menschen, wenn es doch eigentlich in allen Situationen auch die anderen Gefühle nicht können? Es ist auch kaum möglich, zu eruieren, worauf sich der Hass eines Senders bezieht, wenn man wahrnimmt, ohne die genauen Situationsumstände zu kennen, weil einfach nur der Schmerz empfunden wird, den die Gegenseite verursacht. Es fühlt sich einfach *immer* an, als wäre das Gefühl auf einen selbst gerichtet, weil es einen förmlich angreift und ja auch tatsächlich Schaden anrichtet.

Bisher glaubte ich, dass die Gefühle des anderen dadurch, dass sie eigene verstärken, automatisch wie die eigenen empfunden werden. Eigene Gefühle können aber nie auf die Art verletzen, die fremde Emfpindungen beherrschen.
Mit einem Mal scheint es also, als würden externe Impulse doch als Fremdkörper aufgenommen und behandelt.
Klingt auch nicht schlecht, aber mir fehlt dann der Zusammenhang zwischen dem eingehenden "Gefühlsfunken" und der durch ihn entfachten "Flamme der Empfindung", denn wenn Eingehendes als Fremdkörper durchgeht, sollte es im Normalfall gehandelt werden. Das funktioniert aber nicht, wenn z.B. fremde Trauer eigene Trauer auslöst. In dem Fall müsste doch die Reaktion seitens des Empfängers auch hier die purer Ablehnung und Gegenwehr sein (Obwohl es kaum ein Gegengefühl gibt, welches als direkter Schutz davor eingesetzt bzw. empfunden werden kann, oder?) und der Empfänger müsste Freude o. Ä. fühlen, Hauptsache, er "überbietet" damit den Fremdkörper in der Geisteswelt.

Zu viele Gedanken... weiter komm' ich mit diesen Überlegungen heute nicht. Jemand vllt. 'nen tollen Einfall, 'ne Ergänzung oder Verbesserung dazu? Nur zu...
21.6.06 07:20


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