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The trouble with lovers



Wesen, die ihr Herz nur einmal wirklich verschenken, sind unglaublich.... seltsam. Als würden sie aufwachen, vollkommen neu erschaffen - somit sind sie viel zu jung für den neu gewonnenen Blick in die Ewigkeit und das Gefühl der Unsterblichkeit; beides macht sie extrem verletzlich.
Sie gewinnen Stärke, eine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit und teilweise Fähigkeiten, die weit hinter den Grenzen des sterblichen Begriffsvermögens liegen. Und trotzdem scheinen diese Kräfte nicht mehr als eine Illusion ihrer verwirrten Geister zu sein, die dazu dienen soll, die früher oder später immer unglücklichen Umstände ignorieren und somit überstehen zu können.
Aber kein Fake schützt vor dem Moment, an dem man wirklich (wieder) der Einsamkeit überlassen wird. Die entgültig Liebenden ähneln, um einen Vergleich zu finden, reparierten Porzellanpüppchen. Die Verleugnung des wahren Schadens lässt sie durchhalten und überleben, während ihr Schmerz, die fatalen, unauslöschlichen Risse in ihrer harten Kunsthaut, sie auf eine gewisse Art in diesem Dasein unvergleichlich schön macht.

Der erste Prozess des Sterbens lässt niemanden unversehrt zurück, der entgültige Tod wird eines Tages auch nicht mehr tun, als den Lebenskreis zu schließen, der erst mit dem Sterben seinen Anfang fand. Und das Gefühl, die Ewigkeit zu beherrschen wird einen nie vor dem absoluten Ende retten.

Auch wenn es scheint, als würden viele der Liebenden das Ende ihres Leidens herbeisehnen, ist keiner von den "Jüngeren" wirklich auf den Tod vorbereitet; sie tragen dennoch eine schwache, äußerst ungenaue Ahnung davon in sich, dass es besser wäre, den abschließenden Moment zu umgehen.
Diese Ahnung wird als solche, wenn überhaupt, meist erst sehr spät wahrgenommen - aber es ist eine instinktive Angst, der es mit den im ersten Tod erhaltenen Mächten (welche ab einem gewissen Punkt auch ihren Besitzern fast so schwach zu sein scheinen wie sie es in der Realität sind) zu folgen gilt.

Die Älteren dieser "Rasse" sind kaum stärker als die unroutinierten Sterbenden. Sie haben schlicht gelernt, die Risse und Sprünge in ihren Gesichtern besser zu verbergen, um schlicht und unveletzlich zu wirken.


A.
14.8.06 05:53
 


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